UPDATE: 16. November 2012

Mit der „besten Masterarbeit aller Zeiten“, zauberhaften Portraits und der Premiere von Propeller TV bei medienMITTWEIDA.

Selbstkritisch muss ich eingestehen, dass ich in dieser Woche zwei Dinge versäumt habe: Erstens hätte ich den Termin der Master-Verteidigung von Tino Kreßner am Mittwochabend hier in meinem Weblog und in den Lehrveranstaltungen ankündigen – und zweitens den Vortrag des inzwischen selbst erfolgreichen Unternehmers von einem Kamerateam aufzeichnen lassen sollen. Tino Kreßner präsentierte die fundierten Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit zum Thema „Mobile Crowdfunding“ dermaßen überzeugend, dass es für mich schlichtweg „die beste Masterarbeit aller Zeiten“ ist. Das glanzvolle Ergebnis kam durchaus nicht zufällig zustande. Bereits in seiner Bachelorarbeit unter dem Titel “Marketing 2.0″ hatte Kreßner höchstes wissenschaftliches Niveau gezeigt und wurde dafür nicht nur mit der Bestnote – sondern darüberhinaus mit dem renommierten Horizont-Nachwuchs Award ausgezeichnet.

Ohnehin gibt es in Deutschland wohl keinen besseren Experten auf dem Gebiet Crowdfunding als den Autor der Masterarbeit selbst. Schließlich hat Tino Kreßner in den vergangenen Jahren mit “Startnext” das größte und erfolgreichste Unternehmen dieses Genres hierzulande aufgebaut. Schade – und Schande über mich, dass ambitionierten Medienstudenten unserer Fakultät der Termin für diese außergewöhnliche öffentliche Master-Verteidigung verborgen blieb. Immerhin – Magnifizenz Professor Dr. Ludwig Hilmer hatte es sich trotz seines übervollen Terminplans nicht nehmen lassen, als Zweitprüfer auch persönlich an der Verteidigung teilzunehmen. Die Begeisterung über Tinos Kreßners Leistung war unserem Rektor auch noch bei seinem nächsten Termin an diesem Abend deutlich anzumerken. Anlässlich der Eröffnung von Franziska Kilgers Ausstellung im Hauptgebäude der Hochschule hielt unser aller Chef eine besonders launige Ansprache.

Mutter, Tochter und Kindheitsträume

Kilger. Der Name ist an der Hochschule bestens bekannt. Franziska hat selbst in Mittweida Betriebswirtschaftslehre studiert und ist die Tochter von Sabine Kilger, die jahrelang das Sekretariat des Dekans der Fakultät Medien „geschmissen“ hat. Das machte „Mutter“ Kilger so ausgezeichnet, dass mein Kollege Hilmer nach seiner Wahl zum Rektor die gute Seele unserer Fakultät einfach ins Rektorat mitnahm. Zurück zur Tochter: In der Ausstellung „Rêve d’enfant“, zu deutsch „Kindheitstraum“, zeigt die junge Künstlerin bemerkenswerte Portraits von Frauen, die sie in verschiedenen Techniken von Aquarell über Acryl-Malerei bis hin zu Ölmalerei in den beiden vergangenen Jahren geschaffen hat. Die Ausstellung von Franziska Kilger ist noch bis zum 31. Dezember im Haus 1 unserer Hochschule zu sehen. Dass sich ein Besuch lohnt, zeigt auch der Beitrag von Jan Dahms mit Fotos von Jonas Haase bei medienMITTWEIDA.

Es wächst zusammen…

Auf dem Webportal unserer Fakultät ist seit Donnerstag erstmals eine komplette Ausgabe des Jugendmagazins „Propeller TV“ zu sehen. Die Nachwuchsfernsehmacher beschäftigen sich in ihrer halbstündigen Sendung in flotten Beiträgen mit nicht alltäglichen Facetten des Sports – zum Beispiel mit Unterwasser-Rugby. Mit dieser Propeller-Premiere bei medienMITTWEIDA wächst immer mehr zusammen, was einfach auch zusammen gehört: Das, was Studenten an unserer Fakultät recherchieren, verifizieren, redigieren, produzieren und publizieren wird künftig einer breiten Öffentlichkeit kompakt bei medienMITTWEIDA präsentiert. Schließlich kann sich das sehen lassen.

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