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Medien!Student Bilder des Jahres 2016

16. Dezember 2016 | Titelbild: Kurt Sauer | Das war doch ein prima Abschluss des Jahres 2016 an der Fakultät Medien: Im restlos ausverkauften TV-Studio habe ich am Dienstag das Musical „Fame“ gesehen, inszeniert und aufgeführt von Medienstudenten der Hochschule Mittweida. Danke für den schönen Abend. 

Kein Streit so kurz vor Weihnachten

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Diese herrliche Karikatur von Medienmanagement-Student Tommy Schreiber zierte vorübergehend den inzwischen zurückgezogenen Artikel „Kampf im Medientempel“ bei medienMITTWEIDA. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind übrigens (nicht) ganz zufällig.

Versprochen. In meinem letzten Blogpost des Jahres gibt’s nur positive Inhalte über engagierte Studenten, bemerkenswerte Projekte, lieb gewonnene Kollegen und außergewöhnliche Begegnungen in den vergangenen zwölf Monaten.

Radiotalente bei 99drei Radio Mittweida

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Im Sendestudio von 99drei Radio Mittweida | Bild: Daniel S. Bergius

Neue Talente an den Mikrofonen von 99drei Radio Mittweida: Hannah Rolletschek (rechts) mit frechen Sprüchen und Magnus von Asow mit seiner super-sonoren Stimme sind zurzeit meine Favoriten bei Deutschlands einzigem Lokalradio in studentischer „Obhut“. Programmchefin Fränze Schönbrodt vermittelt so viel Spaß und Leidenschaft für’s Radio, dass man sich um die Zukunft des Mediums keine Sorgen machen muss.

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Ex-99dreier, die es nach dem Medienstudium ins „große“ Radio geschafft haben, traf ich im Mai beim Medientreffpunkt Mitteldeutschland in Leipzig: (von links) Christian Geutner (Antenne Thüringen), Steffen Rank und Susann Schmidt (MDR Jump) sowie Richard Gleitsmann ( 89.0 RTL).

Master, die den Prof. durchfallen ließen

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Vorstellungsgespräch – praktische Übung im Modul „Personalmanagement“ | eigenes Bild

Da waren Genesis Duarte, Irina Heß und Sarah Albrecht (von rechts) einfach gnadenlos. So sehr ich mich auch für den (fiktiven) Posten des Programmchefs von R.SA ins Zeug legte, die drei Radiomanagerinnen ließen mich durchfallen, obwohl ich Kenntnisse der Radiobranche und sogar der deutschen Rechtschreibung vorweisen konnte. Die spätere schriftliche Begründung war knallhart: Ich sei schon zu lange Professor gewesen und damit dem Leistungsdruck in der „freien Wirtschaft“ wohl kaum mehr gewachsen. Zum Glück war’s nur eine praxisnahe Übung im Masterstudiengang „Information and Communication Science“.

Todo lo mejor, Melissa!

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Kolloquium mit Melissa Quinones per Skype | eigenes Bild

Diesmal war ich der Prüfer. Die „Kandidatin“ saß allerdings in Barranquilla, der viertgrößten Stadt Kolumbiens. Melissa Andrea Quinones Navarro war zu diesem Zeitpunkt hoch schwanger, konnte also nicht nach Mittweida zum Bachelor-Kolloquium kommen. Da mir der Freistaat Sachsen vermutlich keine Dienstreise nach Südamerika genehmigt hätte, verabredeten wir uns per Skype. Melissa präsentierte per Video einen großartigen Vortrag, bekam dafür eine Eins – und kurz darauf ihr Kind. Todo lo mejor, Melissa!

Lisa auf Weltreise

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Lisa beim Start zur ersten Etappe ihrer Weltreise mit der Transsibirischen Eisenbahn | Bild: Lisa Fritsch

Viele nehmen sich so ein Abenteuer für die Zeit nach dem Studium vor – Lisa Fritsch hat’s tatsächlich umgesetzt: Nur wenige Wochen nach dem Bachelor-Kolloquium ist die Ex-Medienstudentin im Oktober zu ihrer Weltreise in Moskau gestartet.  Über Peking, Singapur und Hongkong ist sie am 14. Dezember im Mekong-Delta in Vietnam angekommen. Was sie erlebt, schreibt sie regelmäßig in ihrem Blog Worldtravellerin auf und veröffentlicht dazu anschauliche Fotos. Im kommenden Frühsommer will Lisa wieder zurück in Deutschland sein. Bis dahin wünsche ich „meiner“ Ex-Studentin gute Reise.

Begegnungen in New York

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Stefan Czimmek (rechts) mit dem New Yorker Ex-Polizisten und 9/11-Helden Dennis Fredrick | Bild: Julia Müller

So klein ist unsere Welt: In New York habe ich im August den Filmemacher Stefan Czimmek bei Dreharbeiten für eine Dokumentation der Deutschen Welle zum 15. Jahrestag von 9/11 eher zufällig getroffen. Beim Gespräch stellte sich heraus, dass er seinen Bachelorabschluss vor fünf Jahren an der Hochschule Mittweida gemacht hat. Heute lebt und arbeitet er als erfolgreicher Videoproduzent in den USA. Seine Karriere könnte durchaus als Vorbild für heutige Mittweidaer Medienstudenten dienen. Denen gibt Stefan einen Ratschlag mit auf den Weg ins Berufsleben: „Es lohnt sich, kein Arschloch zu sein.“

AWL in meiner Vorlesung – als Gasthörer

Kollegen
Gäste in meiner Vorlesung (von rechts): Prof. Dr. Andreas Wrobel-Leipold, Studiendekan “Media and Communication Studies”, Anja Zeutschel, Autorin und Lektorin, Dr. Verena Jahn, Studiengangskoordinatorin “Media and Communication Studies” und Marios Karapanos, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kompetenz, Kommunikation und Sport.

Ehrlich – ich war schon verdammt stolz, als ich am 21. November gleich vier Gasthörer in meiner Vorlesung „Medien und die US-Wahlen“ begrüßen konnte, darunter den geschätzten Kollegen Prof. Dr. Andreas Wrobel-Leipold. Meine Veranstaltungen sind übrigens grundsätzlich öffentlich. Die nächste findet am  9. Januar 2017 zum Thema „Recherchieren“ statt.

Meine beste Freundin Sieglinde

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Private Weihnachtsfeier mit meiner Lieblingskollegin Sieglinde Klimant im Restaurant Athene in Frankenberg | eigenes Bild

Es sind wunderbare Menschen, so wie meine Lieblingskollegin Sieglinde Klimant, engagierte Studenten und vor allem meine „beiden Mädels“, durch die auch 2016 wieder ein gutes Jahr für mich wurde. Ich weiß, dass es vielen Menschen anders geht. Die Welt ist in diesem Jahr nicht besser geworden. Leider. Bevor ich am Ende noch zu pathetisch werde, gehe ich jetzt besser „Schifoan“ und wünsche allen Medien!Student-Lesern

Frohe Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2017

2016-Schifoan
Mit meiner Tochter Julia und meiner Frau Inge Seibel beim „Schifoan“ am Kronplatz in Südtirol
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