Unsere neue Chefin...
01.10.2009
...ist Prof. Sabine von Schorlemer
Seit Mittwoch hat Sachsen eine neue Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst - und wir damit eine neue "Chefin". Um den vollständigen Namen einschließlich aller akademischen Titel fehlerfrei "aufsagen" zu können, müssen Professoren und Studenten wohl noch etwas üben, schließlich besteht er aus 13 Teilen: Prof. Dr. jur. habil. Dr. rer. pol. habil. Sabine Irene Freifrau von Schorlemer.
Bei der offiziellen Pressekonferenz nach der Vereidigung zeigte sich die neue Staatsministerin hinsichtlich ihres Namens allerdings uneitel: "Der Eindruck, dass die Titel entbehrlich sind, entsteht nicht nur bei Ihnen, sondern der besteht auch bei mir." Den Pressevertretern bot sie souverän die Kurzversion "Staatsministerin von Schorlemer" an.
Die Berufung der parteilosen Lehrstuhlinhaberin für Völkerrecht, Recht der EU und internationale Beziehungen an der TU Dresden in das Kabinett von Ministerpräsident Stanislaw Tillich kam durchaus überraschend. Nach Informationen der säschsischen Staatskanzlei ist die neue Ministerin eine "ausgewiesene Expertin für internationale Angelegenheiten, war 2004/05 Mitglied der deutschen Regierungsdelegation in internationalen Vertragsverhandlungen für kulturelle Vielfalt und arbeitet seit Jahren in deutschen und internationalen Expertengruppen sowie Stiftungen." Die 50jährige gebürtige Münchnerin lebt in Dresden und hat drei Kinder.
Bei der offiziellen Pressekonferenz nach der Vereidigung zeigte sich die neue Staatsministerin hinsichtlich ihres Namens allerdings uneitel: "Der Eindruck, dass die Titel entbehrlich sind, entsteht nicht nur bei Ihnen, sondern der besteht auch bei mir." Den Pressevertretern bot sie souverän die Kurzversion "Staatsministerin von Schorlemer" an.
Die Berufung der parteilosen Lehrstuhlinhaberin für Völkerrecht, Recht der EU und internationale Beziehungen an der TU Dresden in das Kabinett von Ministerpräsident Stanislaw Tillich kam durchaus überraschend. Nach Informationen der säschsischen Staatskanzlei ist die neue Ministerin eine "ausgewiesene Expertin für internationale Angelegenheiten, war 2004/05 Mitglied der deutschen Regierungsdelegation in internationalen Vertragsverhandlungen für kulturelle Vielfalt und arbeitet seit Jahren in deutschen und internationalen Expertengruppen sowie Stiftungen." Die 50jährige gebürtige Münchnerin lebt in Dresden und hat drei Kinder.
