Die Qualitätsdebatte geht weiter
08.11.2008
Namhafte Referenten und Top-Themen beim Medienforum Mittweida
Nach Reich-Ranicki und Gottschalk diskutieren beim Medienforum Mittweida (10.-12. November) endlich "wahre" Experten über Qualität im Fernsehen. Mit dabei sind RTL-Gründer Helmut Thoma, Ex-ARD-Korrespondent Jürgen Bertram, Schauspieler Manuel Cortez und DWDL-Chef Thomas Lückerath.
Die Diskussionsrunde unter dem Titel "Tod der Fernsehkultur" am späten Mittwochnachmittag ist ein Höhepunkt und Abschluss des diesjärigen - und inzwischen 12. - Medienforums Mittweida. Die Schirmherrschaft des von Studenten des Fachbereichs Medien an der Hochschule Mittweida organisierten Kongresses hat in diesem Jahr Helmut Thoma übernommen: "Ich habe mich immer dafür interessiert, dass auch die nachrückende Generation sich mit diesem spannenden Beruf beschäftigt. Und wenn ich irgendwie positiv dazu beitragen kann, dann war ich schon immer interessiert. Deswegen erscheint mir die Annahme der Schirmherrschaft auch selbstverständlich", sagte er zur Begründung in einem Interview mit der Wochenzeitung "Novum".
Schon am Montagmittag diskutieren BILDblogger Christoph Schultheis und Kuno Haberbusch, Redaktionsleiter des TV-Medienmagazins "Zapp", über die notwendige "Kritik an den eigenen Kameraden". Dabei geht's um die Frage, warum Journalisten mit der eigenen Zunft besonders kritisch umgehen müssen? Am selben Nachmittag sprechen engagierte Journalisten und Jugendschützer unter dem Titel "Neo-Netzionalisten" über die "braune Gefahr im Internet".
Gefahren in Sachen Datensicherheit sehen Experten wie Constanze Kurz, die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, insbesondere für Nutzer so genannter Social Networking Portale wie studiVZ. Die Kernfrage der Diskussionsrunde "Willkommen im Verzeichnis transparenter Nutzer - auf Wiedersehen Datensicherheit" lautet deshalb: Sind sich Schüler und Studenten überhaupt bewusst, was mit ihren Daten passieren kann, wenn sie sie so bereitwillig ins Netz stellen? Ob der Jugendschutzbeauftragte von studiVZ, Philippe Gröschel, befriedigende Antworten geben kann, wird sich am Dienstagmittag zeigen.
Pornografie sei "die treibende Kraft des Internet", lautet die These einiger Wissenschaftler. Nur - wirkliches Wissen um die "virtuellen Rotlichtviertel" im Netz ist kaum vorhanden, zumindest offiziell nicht. Weil die "ARD/ZDF-Onlinestudie" und andere Internetanalysen zu diesem brisanten Thema keine Auskunft geben, haben die Mittweidaer Medienstudenten Marko Dörre zu ihrem Kongress eingeladen. Der Hamburger Rechtsanwalt muss es wissen, schließlich berät er seit Jahren auch Klienten aus der Pornobranche. Mehr verrät er am Mittwochmittag in seinem Vortrag "The Internet is porn".
Insgesamt stehen rund 40 Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops auf dem Programm des 12. Medienforums Mittweida. Dazu kommen der "Swan Lake Award" bei dem besonders kreative Web-Animationen vorgestellt und ausgezeichnet werden sowie die "Mediennacht", eine Live gestaltete TV-Show in der die Medienstudenten ihr Können in Sachen Entertainment und Fernsehtechnik zeigen. Wer es diesmal nicht in die "Medienhauptstadt Deutschlands" in der Nähe von Chemnitz schafft, kann ab Montag das Geschehen auf der Website medien-mittweida verfolgen.
Die Diskussionsrunde unter dem Titel "Tod der Fernsehkultur" am späten Mittwochnachmittag ist ein Höhepunkt und Abschluss des diesjärigen - und inzwischen 12. - Medienforums Mittweida. Die Schirmherrschaft des von Studenten des Fachbereichs Medien an der Hochschule Mittweida organisierten Kongresses hat in diesem Jahr Helmut Thoma übernommen: "Ich habe mich immer dafür interessiert, dass auch die nachrückende Generation sich mit diesem spannenden Beruf beschäftigt. Und wenn ich irgendwie positiv dazu beitragen kann, dann war ich schon immer interessiert. Deswegen erscheint mir die Annahme der Schirmherrschaft auch selbstverständlich", sagte er zur Begründung in einem Interview mit der Wochenzeitung "Novum".
Schon am Montagmittag diskutieren BILDblogger Christoph Schultheis und Kuno Haberbusch, Redaktionsleiter des TV-Medienmagazins "Zapp", über die notwendige "Kritik an den eigenen Kameraden". Dabei geht's um die Frage, warum Journalisten mit der eigenen Zunft besonders kritisch umgehen müssen? Am selben Nachmittag sprechen engagierte Journalisten und Jugendschützer unter dem Titel "Neo-Netzionalisten" über die "braune Gefahr im Internet".
Gefahren in Sachen Datensicherheit sehen Experten wie Constanze Kurz, die Sprecherin des Chaos Computer Clubs, insbesondere für Nutzer so genannter Social Networking Portale wie studiVZ. Die Kernfrage der Diskussionsrunde "Willkommen im Verzeichnis transparenter Nutzer - auf Wiedersehen Datensicherheit" lautet deshalb: Sind sich Schüler und Studenten überhaupt bewusst, was mit ihren Daten passieren kann, wenn sie sie so bereitwillig ins Netz stellen? Ob der Jugendschutzbeauftragte von studiVZ, Philippe Gröschel, befriedigende Antworten geben kann, wird sich am Dienstagmittag zeigen.
Pornografie sei "die treibende Kraft des Internet", lautet die These einiger Wissenschaftler. Nur - wirkliches Wissen um die "virtuellen Rotlichtviertel" im Netz ist kaum vorhanden, zumindest offiziell nicht. Weil die "ARD/ZDF-Onlinestudie" und andere Internetanalysen zu diesem brisanten Thema keine Auskunft geben, haben die Mittweidaer Medienstudenten Marko Dörre zu ihrem Kongress eingeladen. Der Hamburger Rechtsanwalt muss es wissen, schließlich berät er seit Jahren auch Klienten aus der Pornobranche. Mehr verrät er am Mittwochmittag in seinem Vortrag "The Internet is porn".
Insgesamt stehen rund 40 Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops auf dem Programm des 12. Medienforums Mittweida. Dazu kommen der "Swan Lake Award" bei dem besonders kreative Web-Animationen vorgestellt und ausgezeichnet werden sowie die "Mediennacht", eine Live gestaltete TV-Show in der die Medienstudenten ihr Können in Sachen Entertainment und Fernsehtechnik zeigen. Wer es diesmal nicht in die "Medienhauptstadt Deutschlands" in der Nähe von Chemnitz schafft, kann ab Montag das Geschehen auf der Website medien-mittweida verfolgen.